Kinder und die Welt

Mein Sohn ist nun fast eineinhalb Jahre alt und ich staune jeden Tag über seine Selbstverständlichkeit der Welt zu begegnen und sie zu erobern. Und er erobert sie tatsächlich. Jeden einzelnen Menschen darin. Mit seinem Charme, seiner Fröhlichkeit und seiner Freundlichkeit. Und seinen wundervollen rotblonden Haaren. 🙂

Kinder und die Welt.

Sie winken und die Welt winkt zurück.

Sie lieben bedingungslos.

Sie fallen hin und stehen auf, bevor die Welt es gesehen hat- und wenn sie es doch gesehen hat, lassen sie sich von ihr trösten.

Sie lernen, indem sie einfach machen und der Welt spielerisch begegnen.

Sie wissen, was Bitte und Danke bedeutet.

Sie sagen Nein, zu dem, was sie von der Welt nicht mögen und zeige auf das, was sie von ihr haben möchten.

Sie sind beharrlich.

Sie ärgern sich kurz und intensiv und widmen sich dann etwas Neuem auf der Welt zu, denn die Welt hat viele schöne Dinge parat.

Sie lernen, weil sie lernen wollen.

Sie sind laut und lebendig, wenn es mal zu leise ist.

Sie lachen und bekommen ein Lächeln zurück.

Sie entdecken die Welt, weil es sich lohnt sie zu entdecken.

Sie lassen sich in den Arm nehmen, weil es einfach schön ist.

Sie machen keine großen Unterschiede bei den Menschen, weil es keine zu machen gibt.

Sie leben im Moment, sie leben ihn und sie leben ihn mit voller Inbrunst.

Sie vergeben und vergessen.

Es ist ihnen egal, was die Welt von ihnen denkt.

Sie sind wie sie sind.

Kinder haben die Welt genau kapiert.

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