Reisetatsachen

London, Oxford, Witney, Mallorca, Menorca, Barcelona, Bangkok, Koh Samui, Koh Tao, Insel Elba, Kalabrien, Gardasee, Jesolo, Caorle, Verona, Mailand, Toskana, Pisa, Rom, Prag, Zürich, Lausanne, Berlin, München, Köln, Frankfurt, Koblenz, Hannover, Hamburg, Flensburg, Bodensee, Sylt, Kopenhagen, Salzburg, Innsbruck, Graz, Wörthersee, Paris, New York, Las Vegas, Los Angeles, San Francisco, Miami, Grand Canyon

Das waren meine bisherigen kleinen und großen Orte fern der Heimat, meine kleinen und großen „Welteroberungen“…

… und an Ostern wiederentdeckt und auch endlich verliebt in die Stadt: Venedig. Nach diesem Kurztrip und dem Nachsinnen darüber, was ich von der Welt schon gesehen habe  (oh, doch schon ein bisschen was) und von ihr noch gern sehen möchte (oh oh! Da fehlt aber noch ganz schön viel), dachte ich, es ist vielleicht an der Zeit, einige Zeilen über das Reisen zu schreiben. Weil ich es wirklich liebe. Weil es mich beflügelt und frei macht. Aber lest selbst:


REISETATSACHEN Oder: Was das Reisen mit mir macht

Einsteigen.

           Losfahren.

Wegfahren und Meter für Meter wird alles kleiner. Die Sorgen, die Gedanken und Gefühle, die ich nicht mag, weil sie so schwer auf den Schultern lasten. Es wird alles weniger und so vieles wird mehr.

Die Freiheit, Unbekümmertheit, die Offenheit. Durchatmen. Mein Herz blüht, weil es neue Gerüche aufnimmt und bisher völlig unbekannte Bilder, neue Emotionen.

Es wird ruhiger, wo es vorher dermaßen unbeholfen war. Schlägt gleichmäßiger.

Entspannter.

Eine jede Pore meines Körpers öffnet sich und saugt das Drumherum auf. Oh ja, wie ich alles aufsauge! Geräusche, Postkarten- und Fotomotive, kleine Details an den entlegensten Winkeln, „Sekundenbegegnungen“, damit meine ich Fremde, die an mir vorbeilaufen und einen Eindruck bei mir hinterlassen.

Die Finger an Hauswänden entlang gleiten lassen, die ich noch nie gespürt habe, und ich riesle Sand auf meine Haut , weil es sich so gut anfühlt. Einen jeden Stein drehe ich um und begutachte ihn. Eine jede Haustür, einen jeden Bewohner, menschlicher und tierischer Natur, und vor allem den Horizont, der überall auf der Welt anders aussieht. Aber meistens unbeschreiblich.

Die Sonne scheint wärmer, der Regen schwemmt die Übrigbleibsel an Ballast fort und der Wind erweckt mich zu neuem Leben.

Und ich denk` mir nur:

             Endlich wieder eine neue Welt unzähliger Welten dieses Planeten kennengelernt!

    Wie unglaublich du bist, Erde!

Einen Ort kennenlernen-

                              Liebenlernen-

                                               um ihn dann wieder loszulassen.

Ein kurzer Schmerz, der manchmal etwas länger anhält, aber niemals die schöne, die wunder- wunderschöne, tiefgehende Erinnerung an die Reise überdauert. Denn diese ist eine der wenigen Unendlichkeiten im Leben.

Tatsache.


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Ein Gedanke zu „Reisetatsachen

  1. Pingback: #WoZu KW14 : Den Humor nicht verlieren und aus Fehlern lernen. – TwistheadCats

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