Der Blick

Oft fehlt uns einfach der Blick dafür, weil es um uns herum zu hektisch ist, weil alles regelrecht rast. Zu alltäglich ist. Weil die Zeit fehlt. Wir müde des Tages sind. Und dann sehen wir es nicht.

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Die Suche der Zeit

Sie schlenderte eine Weile hin und her, beobachtete hier und dort die Menschen, an denen sie vorüberzog und merkte, dass die meisten sich vor ihr fürchteten. Davor, dass die schönen Tage zu schnell vergingen oder quälende Minuten zu langsam, dass sie der falsche Augenblick war, man sie verschwendet hatte oder dass sie jemandem gestohlen wurde.

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Suchende wie wir

Manches findet man früher, anderes erst viel später, manches ist leicht zu finden, bei anderen Dingen muss man sich ordentlich abmühen. Aber alles hat seine Zeit, gefunden zu werden.

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Busfahrt

Das Leben ist ein Bus und ich fahre ihn. Tagtäglich, Stunde um Stunde, Station zu Station.

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Neun Dinge

Fünfundzwanzig Meter waren es bestimmt. Oder noch mehr. Vielleicht waren es auch bloß zehn, aber was spielte das überhaupt für eine Rolle? Im Schätzen war sie nicht besonders gut. Emilia wusste lediglich, dass der Abgrund, der sich vor ihr auftat, bedrohlich war und tief genug, um sich sämtliche Knochen zu brechen.

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#beautyismore

Schön ist nicht ein Gesicht, weil es irgendeinem Ideal entspricht. Schön ist nicht ein Körper, weil er den Bildern der Modezeitschriften gleichkommt. Es ist nicht das, was wir äußerlich sehen. Schönheit meint nicht die Hülle, die unser Mensch-sein einfasst. Wir fühlen sie. Denn Schönheit ist mehr.

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