Brief an die Veränderung

Das Leben ist eine Waage, die ihre Gewichte mal auf der einen Schale, mal auf der anderen trägt. Ab und zu, wenn alles gut läuft, dann hält sie die Balance, weil alles genau richtig ist. Und dann kommst du ins Spiel, Veränderung. Wirfst plötzlich ein Gewicht dazu oder nimmst eines weg. Bringst die Waage ins Wanken.

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Die Melodie, die ich (fast) vergaß

Kaum jemand hat Augen für mich, dem kleinen Mädchen am Fenster, das auch gerne öfters das Haus von außen sehen würde. Oder andere Häuser. Ich beginne die Melodie zu singen, von der ich nicht mehr weiß, welches Lied es ist.

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Der Blick

Oft fehlt uns einfach der Blick dafür, weil es um uns herum zu hektisch ist, weil alles regelrecht rast. Zu alltäglich ist. Weil die Zeit fehlt. Wir müde des Tages sind. Und dann sehen wir es nicht.

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Matilda

Matilda öffnete die Augen, hielt inne. Etwas war plötzlich seltsam. Sie drehte das Duschwasser ab. Da. Ein Rumpeln, ein dumpfes Stöhnen. Was war hier los? In dem Moment, als sie den Duschvorhang zurückzog, kamen zwei Männer ins Bad gestürmt. Alles ging so schnell, der Glücksmoment von eben verwandelte sich in lähmende Panik.

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Die Suche der Zeit

Sie schlenderte eine Weile hin und her, beobachtete hier und dort die Menschen, an denen sie vorüberzog und merkte, dass die meisten sich vor ihr fürchteten. Davor, dass die schönen Tage zu schnell vergingen oder quälende Minuten zu langsam, dass sie der falsche Augenblick war, man sie verschwendet hatte oder dass sie jemandem gestohlen wurde.

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Suchende wie wir

Manches findet man früher, anderes erst viel später, manches ist leicht zu finden, bei anderen Dingen muss man sich ordentlich abmühen. Aber alles hat seine Zeit, gefunden zu werden.

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Der Tränensee

Die böse Verlockung, den Eindringlingen eine Lektion zu erteilen, war dermaßen groß, dass sie nicht anders konnten, als die Menschen mit ihrer Schönheit und Freundlichkeit zu täuschen. So kam es, dass die Seenixen sich verheißungsvoll auf großen Steinen am Seeufer setzten und die Menschen in ihren Bann zogen.

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Neun Dinge

Fünfundzwanzig Meter waren es bestimmt. Oder noch mehr. Vielleicht waren es auch bloß zehn, aber was spielte das überhaupt für eine Rolle? Im Schätzen war sie nicht besonders gut. Emilia wusste lediglich, dass der Abgrund, der sich vor ihr auftat, bedrohlich war und tief genug, um sich sämtliche Knochen zu brechen.

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Das Haus – Teil Zwei

„[…]Unser Freund hier weiß gerade nicht, was im Moment vor sich geht, warum sich aus einem netten kleinen Aufenthalt im  traumhaften Ferienhaus, plötzlich ein Alptraum entwickelt. Aber die Frage, die ihm wohl am meisten auf der Zunge brennt ist die: Was haben meine Freunde mit der ganzen Sache zu tun? Also los, Lucas: Frag deine Freunde.“

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